Beschluss der BAG Wissenschaft, Hochschule, Technologiepolitik vom 24.11.2024
Kaum ein Bildungssystem hat eine derartig lange Geschichte wie die akademische Bildung. Doch Jahrhunderte lange Geschichte führt nicht automatisch zu einer Evolution der Strukturen, sondern bisweilen vielmehr zu Pfadabhängigkeiten und einem strukturellen Konservatismus, der sich nicht als gesellschaftlicher Vorteil oder Mehrgewinn für alle an hochschulischer Bildung beteiligten Gruppen begreifen lässt.
Als GRÜNE kommen wir auch aus den Bewegungen der Bildungsrevolution und Studierendenbewegung der 60er und 70er Jahre und betrachten seit jeher auch akademische Bildung als ein progressives Politikfeld. Entsprechend müssen wir uns jedoch auch ständig dahingehend überprüfen, was unsere Vision für die Weiterentwicklung hochschulischer Bildung, die Einbettung in das gesamte Bildungswesen und die Verknüpfung mit anderen gesellschaftlichen Teilsystemen bedeutet. Ohne eine Vision, wohin Politik möchte, ist der Sinn gerade von progressiver Politik entkernt.
Bildungsökosysteme als Nukleus von Lebensgestaltung und Lebenschancen
Unsere Vision von Hochschulbildung lässt sich nicht getrennt von anderen Bildungsbereichen begreifen und integriert komplementär auch Aspekte der beruflichen Aus- und Weiterbildung, Erwachsenenbildung, allgemeinen schulischen Bildung etc. und ihrer Institutionen. Wir denken Bildung konsequent vom Menschen und ihren individuellen Bildungsbedarfen. Im Zentrum unserer Vision steht die Idee verschiedener Bildungsökosysteme (BÖS), die jeder Mensch auf seinem lebensbegleitenden Bildungsweg absolvieren kann, wobei verschiedene Wege zu ähnlichen Zielen und Qualifikationen führen können. Die Bildungsökosysteme sind dabei modular aufgebaut und denken nicht in Bildungsabschlüssen sondern Bildungsbausteinen und Bildungszwischenständen. Individuelle Zwischenstandsbemessungen müssen wähl- und verfügbar sein. Die BÖS sind ein System von der Berufsschule bis Uni. Unsere Vision ist die von Bildungsnetzwerken für alle, bei denen ein Wechsel zwischen den Institutionen stets möglich ist und die auch untereinander im Austausch sind.
Alle Bildungsökosysteme charakterisieren dabei gewisse Konstanten. Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist ebenso ein Leitmotiv der Curricula wie die Förderung demokratischer Werte, politischer Bildung und Partizipation als Grundpfeiler. Gleichzeitig bleibt die Diskurs- und Wissenschaftsfreiheit der autonomen Akademie und verfassungsrechtlichen Vorgaben gewahrt. Es gibt flachere Hierarchien zwischen Statusgruppen, die dennoch Unterschiede, Arbeitsteilung und Existenz der Statusgruppen anerkennen. Die Zugänge zu den
Bildungsökosystemen sollen grundsätzlich offen sein, lediglich für bestimmte Bildungsökosysteme ist der Besuch niedriger BÖS bzw. höherer Schulformen notwendig (s.u.). Deshalb ist es essenziell sowohl digital, hybrid als auch in Präsenz Bildung anzubieten und jeweils Ausschlüsse besonders in den Blick zu nehmen und zu bearbeiten.
Beim Zugang zu den BÖS wird eine umfassende Berufsorientierung vorausgesetzt. Ebenso wird eine Einstiegsbegleitung bzw. Mentoring angeboten. Für Geflüchtete oder andere Personengruppen, deren Bildungsbeteiligung nur aufgrund struktureller Hindernisse geringer ist, bieten wir besondere Einstiegs- und Ermöglichungsinstrumente an, bspw. für die Vereinbarkeit von Bildung mit anderen Aufgaben oder finanzielle Sonderförderung.
Zugang und Zulassung zu den BÖS sind grundsätzlich offen. Wir wollen nur in Ausnahmefällen – beispielsweise bei Risikofaktoren wie dem Umgang mit Menschen, Tieren, Gefahrenstoffen oder Risikotechnologie – qualifizierte Zulassungsverfahren für den Zugang zu einzelnen Bildungsveranstaltungen gestalten. In den Verfahren kann jeder praktisch oder theoretisch nachweisen, dass er/sie die Kompetenzen mitbringt, in ein entsprechendes Bildungsmodul einzusteigen. Eine größtmögliche Freiheit in der Gestaltung des eigenen Bildungsweges hilft auch, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Unterschiedliche Bildungswege können für den gleichen beruflichen Weg qualifizieren. Ob Erfahrungen oder Bildungszwischenstände – BÖS sind ein Lernenden zugängliches System, und das muss sich auch in den Wegen nach dem Verlassen der BÖS wiederfinden. Auch nach dem Verlassen der BÖS haben Lernende die Möglichkeit, Unterstützung beim Berufseinstieg oder dem Weg in eine weitere Ausbildung zu erfahren. Seiteneinstieg in Berufe stärken wir durch die breite Ausbildung, die die BÖS bieten.
Atmende Dauerstellen und flache Hierarchien sind wie unter dem Aspekt der Erarbeitung neuen Wissens die Regel und folgen keiner starren, lebenslangen Arbeitsstruktur. Daher gibt es unterschiedlichste Stellenprofile, die sich während des Arbeitslebens flexibel verändern können. Mit Blick auf den Bildungsweg der Lernenden sind hier insbesondere die sogenannten Mentor*innen eine wichtige Ergänzung der heutigen Strukturen, die Lernende auf ihrem individuellen Bildungsweg begleiten und beraten sollen. Die BÖS geben Platz für inhaltliche und methodische Vielfalt, wie z.B. kritische Wissenschaft, und fördern auch experimentelle Formate, v.a. in der Didaktik oder Leistungsbemessung – auch ein Scheitern dieser didaktischen oder curricularen Experimente ist kein Misserfolg. Wir unterstützen individualisierte und flexibilisierte Formate der Leistungsbemessung, die zudem transparent erfolgt. Leistungsbemessung orientiert sich am Nachweis von Kompetenzen und nicht von formellem Wissen.
Die Einheit von Forschung und Lehre über Personen halten wir für wertvoll. Grundsätzlich bedarf die Lehrbefähigung des Nachweises pädagogischer Grundkenntnisse, die auch nachqualifiziert werden können. Wie in anderen Tätigkeiten (bspw. Ärzt*innen und Lehrer*innen) ist auch die Lehrbefähigung an Fort- und Weiterbildungspflichten geknüpft, die über ein Punktesystem gewährleistet sind. Ein Weg der Weiterbildung ist bspw. das gegenseitige Hospitieren von Lehrenden. Ebenso haben alle BÖS Didaktik-Zentren.
Die Lehre wird als integraler Bestandteil wissenschaftlicher Arbeit begriffen und wird auch als solcher geschätzt und gefördert. Tutorien von älteren1 Lernenden für jüngere Lernende werden angeboten. Tutor*innen erhalten eine tarifliche Vergütung. So können Erfahrungen ausgetauscht sowie Hilfestellungen beim Eintritt in die BÖS gewährleistet werden.
Lernende erhalten in den BÖS in der Lehr- und Lernsituation als auch darüber hinaus eine umfassende Beratung durch multiprofessionelle Teams. Diese Beratung berücksichtigt die Diversität der Lernenden ebenso wie die jeweiligen Bedarfe bspw. hinsichtlich psychosozialer und finanzieller Herausforderungen. Das Konzept wird in ein adaptives inklusives System für die jeweiligen Bedarfe der Lernenden weiterentwickelt.
Darüber hinaus ermöglichen Unterstützungssysteme auf Basis künstlicher Intelligenz eine individualisierte und damit adaptive Begleitung, die das jeweilige Kompetenzniveau reflektiert und persönliche Bedingungen berücksichtigt.
Unabhängig von spezieller Unterstützung wollen wir für alle Lernenden ein Mentorat einführen: Dazu gehören regelmäßige Gespräche zur Reflexion und für Feedback, aber auch zum gemeinsamen inhaltlichen Diskurs. Stattfinden kann dieses Mentoring einzeln aber auch in Kleingruppen. Es soll dabei helfen, den eigenen individuellen Weg zu finden. Dieses Mentoring unterliegt keinen Prüfungen, vielmehr ist es eine Unterstützung.
Qualitätsentwicklung der Lehre wird partizipativ nur mit Einbeziehung aller am Lernprozess Beteiligten (Lehrende, Lernende, Prüfende, Interessenvertretung der Lernenden und Mitarbeiter*innen) gestaltet und ist zudem selbst Gegenstand von wissenschaftlicher Evaluation. Wichtig ist, dass in der Stellenbeschreibung Arbeitszeit zur Verbesserung der eigenen Lehre eingeplant wird. Das umfasst auch die Hospitation der Lehrenden untereinander und in einem Peer-Review-System für Kanon-/ Grundlagenveranstaltungen. Dies findet in regelmäßigen Abständen statt, stichprobenartig und von fachnahen Expert*innen (mündlicher und sachlicher Austausch neben der schriftlichen Abfrage der Lernenden). Die Arbeit der Zentren für BÖS-Didaktik sowie der Austausch unter den Lernenden der verschiedenen Bildungswege zu Qualitätsfragen sind weitere wichtige Bausteine zur Qualitätsentwicklung. Wichtig ist, dass ein Ziel der Qualitätssicherung auch ist,
die Agilität des Systems zu erhalten.
Zentrale Ansprechpersonen außerhalb des Lehrsystems werden benötigt, um eine Anlaufstelle für alle Probleme rund um das Leben innerhalb und rund um die BÖS zu sein.
Um Diskriminierungen entgegenzuwirken, wollen wir auch in den BÖS spezielle Anlaufstellen für Antidiskriminierung schaffen. Dabei ist uns wichtig, diese so unabhängig wie möglich zu gestalten, so dass sie bestmöglich auf die individuellen Bedürfnisse Betroffener eingehen können. Sie müssen auch die Möglichkeit haben, strukturelle Defizite zu adressieren, so dass anschließend nachgebessert werden kann.
Bildungsökosysteme verschiedener Reichweiten
Die Bildungsökosysteme bilden den Ort individueller Bildung mit individueller Geschwindigkeit. Dabei werden die scharfen Trennungen von beruflicher und akademischer Bildung, Aus- und Weiterbildung, Vollzeit-, Teilzeit-, berufsbegleitender oder lebensbegleitender Bildung, tertiärer Bildung gegenüber sekundärer und primärer Bildung und ihrer Institutionen usw. gelöst. Im Zentrum steht gute Bildung, keine feste Struktur.
Dennoch braucht es Distinktionen in unserer Vision, so unterscheiden wir zwischen drei Formen von Bildungsökosystemen:
1) Lang-Kurs-Bildungsökosystem
Sie sind mehrjährig, persönlichkeitsbildend, überregional und optional akademisch vertiefend. Innerhalb des BÖS können verschiedene „Tracks“ eingeschlagen werden, die bspw. die Vertiefung praktischen oder theoretischen Wissens fokussieren. Durch Neugier getriebenes Lernen und Bildung zum Selbstzweck ist hier ebenso möglich wie die Aneignung von anwendungsorientiertem Wissen mit dem Ziel des Erwerbs von umfassend qualifizierenden Bildungszwischenständen/ -bausteinen. Gemeinsame Bildung von Praktiker*innen und Theoretiker*innen wird besonders gefördert und auf Augenhöhe behandelt. Grundsätzlich eingeplante überfachliche Freiräume/ Phasen ermöglichen gemeinsames Kanonwissen z.B. über Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, technischer Tätigkeiten uvm. Möglich ist auch eine XXL-BÖS, die eine acht- bis zehnjährige Zusage zum BÖS beinhaltet, mit dem Ziel einer Qualifikation auf dem Niveau der heutigen DQR-Stufe 8. Diese BÖS sind die explizite Schnittstelle zwischen Lehre und hochspezialisierter Forschung. Trotzdem ist es möglich diese mit allen Bildungszwischenständen entsprechend der anderen BÖS zu verlassen.
2) Kurz-Kurs-Bildungsökosystem
Den Gegenpol bildet in unserer Vision von Hochschulbildung 2042 das Kurz-Kurs-Bildungsökosystem. Hier stehen kleinere Teilqualifikationen, Micro-Credentials und Weiterbildung im Vordergrund, die sich erst in Gänze wie die Blätter einer Sonnenblume zu einem Gesamtbild einer Vollqualifikation formen. Auch hier sind durch Neugier getriebenes Wissen bspw. der Erwachsenenbildung genauso wie anwendungsorientiertes Lernen zur
Berufs(weiter-)qualifizierung möglich. Aufgrund des großen Bedarfs müssen die Angebote jedoch lokal und regional breitflächig verfügbar sein.
3) Misch-Kurs-Bildungsökosystem
Auch eine Hybridform halten wir für sinnvoll. Die Misch-Kurs-BÖS werden in regionalen Zentren angeboten und ermöglichen bspw. den Zugang zu den Lang-Kurs-BÖS in kleineren Schritten, um Risiken falscher Bildungsentscheidungen zu minimieren. Misch-Kurs-BÖS können berufsbildend-praktische oder akademische Schwerpunkte haben und sind stark modular aufgebaut ähnlich einem Studium Generale oder Community Colleges. Damit dienen sie auch als Möglichkeit zur Orientierung bzw. als Sprungbrett für andere Bildungsökosysteme oder bieten die Möglichkeit zu Vor- oder Nachqualifizierungen. Auch hier erworbene Bildungsbausteine sind berufsqualifizierend für einige reglementierte Berufe.
Gelebte Demokratie
Qualitätsentwicklung ist eine Frage der Hierarchisierung der Bildungseinrichtung – je flacher die Hierarchie, desto besser die gemeinsame Qualitätsentwicklung – Mitspracherecht aller Beteiligten bei der Vergabe finanzieller Mittel.
Gruppenparität ist der zwingende Standard in allen Fragen der Lehre und Bildung. Keine Gruppe an den BÖS (Lernende, Lehrende, Verwaltung, Gesell*innen, Kammern etc.) darf die absolute Mehrheit an entscheidenden Stimmen über eine andere haben und damit (allein) bestimmend sein. Statusgruppenübergreifende Gemeinschaften/ Wahllisten werden im Sinne der Demokratisierung ermöglicht.
Alle Ebenen der Mitsprache und Mitwirkungsmöglichkeiten sind klar definiert, ohne eine Entwertung der Lernendenvertretung.
Demokratische Bildung und gelebte Demokratie an den BÖS ist auch die Möglichkeit Inhalte auf kleinster Ebene gemeinsam erarbeiten und umsetzen zu können. Es werden Anreizsysteme zur Partizipation von Lehrenden geschaffen. Partizipation ist keine Degradierung der Lehrenden. Mitwirkung aller Gruppen in Sachen des Lehrangebotes kann in basisdemokratischen Entscheidungen als Vorschlagsrecht gestaltet werden. Selbstorganisation von Lehre durch die Lernenden wird gefördert und explizit dazu ermutigt.
Durch Mitsprache und Mitwirkungsmöglichkeiten wird ein Ausgleichsystem für das Spannungsfeld zwischen Unternehmenseinflüssen auf Forschung und Lehre und gesellschaftlichen Ansprüchen an Lehre und Forschung geschaffen. Damit ist jedoch explizit nicht die Praxisbetreuung der Lernenden in den BÖS gemeint. Dies muss auch weiterhin durch die Ausbildungs/-Praxispartner*innen geschehen. Privates Eigentum, welches den BÖS
überlassen wird, wird begrüßt. Eine inhaltliche Einflussnahme (Curricula, Personal) und auch Kennzeichnung wie Logos oder Namen wird abgelehnt. Das Bildungssystem ist so gut ausfinanziert, dass es nicht mehr notwendig ist, dass Unternehmen bestimmte Stiftungslehrstühle finanzieren, um Lehre stattfinden zu lassen, die schlussendlich dann in Abhängigkeit entstanden sind und dadurch auch in ihren Tätigkeiten geprägt werden.
Notwendige Rahmenbedingungen
Um ein lebensbegleitendes Lernen – in allen Lebenslagen und unabhängig von der persönlichen Situation der Lernenden zu ermöglichen, müssen entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen und auch am Leben gehalten werden, ohne dass dies den Lernenden in unerträglichem Maße zu Lasten gelegt wird.
Barrierefreie Lern- und Studierorte, Seminarräume und Hörsäle, Labore und Werkstätten, jedoch auch online-Konferenz- und Austauschmöglichkeiten sind die Norm. Dem schließen sich bestens ausgestattete Bibliotheken, Lern- und Debattierstätten an, damit sich ausprobiert, ausgetauscht und gestritten werden kann.
Das lebensbegleitende Lernen darf nicht nur ein Privileg jener sein, die es sich leisten können, sondern muss so geschaffen sein, dass es zu keinen finanziell unerträglichen Einbußen der Lernenden kommt. Niemand soll in Not geraten, nur weil der Weg der (Weiter-)Bildung eingeschlagen wurde. Dafür wird eine entsprechende finanzielle, staatliche Unterstützung geschaffen, die der Lebensrealität vor Ort und den jeweiligen individuellen Bedürfnissen der Lernenden entspricht. Sie ist barrierefrei und unbürokratisch zu beantragen und zu beziehen.
Um den Mehrwert des Wissensnetzwerkes der BÖS durch deren Mitglieder vollumfänglich ausschöpfen zu können, bedarf es entsprechender Mobilitätsmöglichkeiten – physisch wie online. Wissen und dessen Weiterentwicklung lebt vom Austausch. Dieser muss so ermöglicht werden, dass er keine finanzielle Belastung für die Beteiligten darstellt. Ein Wechsel zwischen den Wissensknoten ist dabei genauso wichtig, wie ein internationaler Wechsel.
Gutes Lernen geht nicht ohne gutes Leben. Daher werden die BÖS in einem Umfeld von Lebens- und Gestaltungsräumen geschaffen, die die Zeit zwischen dem Lernen erfrischen und bereichern wird. Auch kulinarische Fürsorge durch eine nachhaltige, gesunde Versorgung vor Ort steht für die Mitglieder zur Verfügung. Dabei können diese zu einem fairen Preis in den BÖS speisen. Es gibt ausreichend Gemeinschafts- und Ruheräume, Möglichkeiten die eigene Kreativität auszuprobieren und auszuleben, sportlichen Aktivitäten nachzugehen oder Kultur zu erleben oder zu schaffen.
- Im Sinne von fortgeschritten ↩︎